Inklusionsassistent/in



 

Mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds werden Vorhaben gefördert, mit denen durch den Einsatz von Inklusionsassistenten schulische Inklusionsprozesse nachhaltig unterstützt und die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am Bildungssystem gestärkt werden. Das Sächsische Staatsministeriums für Kultus hat im Februar 2017 zu diesem Thema bekanntgemacht, dass an Grund- und Oberschulen, Gymnasien, Schulen zur Lernförderung und berufsbildenden Schulen mit bereits bestehenden schulischen Inklusionsprozessen, Unterstützungsprojekte durch den Einsatz von Inklusionsassistenten  initiiert werden.

Die Vorhaben zielen auf eine ergänzende Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf sowie von Schülerinnen und Schülern, bei denen die Prävention der Entstehung von sonderpädagogischem Förderbedarf angezeigt ist. Sie umfassen dabei auch das gemeinsame Lernen  von Schülerinnen und Schülern mit solchen ohne Behinderung und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf.

Mit Hilfe dieses bis zum Schuljahresende 2020/21 laufenden und mit Hilfe von Mitteln aus dem ESF finanzierten Projektes konnte auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Grundschule Zschortau und der Volkssolidarität KV Nordsachsen e. V. eine Inklusionsassistenz an dieser Grundschule etabliert werden.

Seit 01.04.2018 steht Frau Hanni Springefeld unterstützend für das Erreichen der wesentlichen Ziele im Projekt „Inklusionsassistenz“ ein, die da übertragen auf die Grundschule Zschortau heißen:  Verbesserung der Lernbedingungen, Erhöhung der Chancengleichheit in Bezug auf den schulischen Erfolg sowie die Ergänzung der Ausstattung der Schule im pädagogischen Bereich verfolgt.

Konkrete Ziele des Projektes sind die gezielte Unterstützung und Hilfestellung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei Aufgabenstellungen im Unterricht, bei der Unterstützung in der Wochenplanarbeit, während differenzierter Gruppenarbeiten, im Bereich der Freiarbeit  sowie die Beobachtung und Begleitung einzelner Schüler und Schülerinnen im Schulalltag. Ebenso wurden die Teilnehmer und die Teilnehmerinnen in sogenannten „Neigungsgruppen“ (Chor, Tanz, Sprechen und Darstellen, Geige, JeKi, Kunst und Gestalten…) gezielt durch die Inklusionsassistentin unterstützt. Diese Projekte stellen an der Grundschule Zschortau eine sinnvolle und bereichernde Ergänzung der pädagogischen Angebote dar.

Die Inklusionsassistentin steht zur Umsetzung der Ziele regelmäßig im Kontakt mit der Schulleitung, den Lehrkräften sowie mit der Förderlehrerin. Sie nimmt an Planungsgesprächen und schulischen Konferenzen bzw. Dienstberatungen teil.

Im Rahmen der Qualifizierung nimmt die Inklusionsassistentin außerdem an Qualifizierungsmaßnahmen teil. Der Träger Volkssolidarität organisiert Arbeitskreise zu Fallberatungen sowie  zur Sicherung der inhaltlichen Qualität Teamberatungen mit der Teilnahme der Inklusionsassistentin.

Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgt durch die TU Chemnitz. Fachtage für Inklusion führen Inklusionsassistenten verschiedener Regionen und Schultypen zum fachlichen Austausch zusammen.

 

Unsere Konzeption entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Link.

Konzeption